LebensSchule

Vom Selbst-entFalter zum Welt-entFalter

Neuer Kurs: s.u.

Wer möchte üben sich selbst zu folgen, sich zu entwickeln, gute Gewohnheiten zu bilden, das Leben als Schule zu ergreifen, die Konzentration zu steigern, Selbstreflektion zu üben etc.?

In unserer LebensSchule gibt es mehrere Gruppen von 7-11 Personen, die sich alle paar Wochen treffen. Bei den 90-minütigen Terminen erzählt jeder frei, was er sich konkret an Übungen (Charakterbildung, Willensstärke, Ordnungsliebe, Selbstbewusstsein, Studieneinheiten und vieles, vieles mehr) bis zum nächsten Treffen vornehmen will. Die Gruppe darf keine Urteile fällen, aber die Vorhaben des Einzelnen durch Fragen aufklären und helfen, ein rechtes Maß zu finden, sodass möglichst nur Entschlüsse gefasst werden, die auch tatsächlich eingehalten werden können. Durch die Gruppe ist in diesem Punkt eine große Reflektions-Möglichkeit gegeben.  Das Vorhaben trägt sich jeder am besten schriftlich in ein Notizbuch ein. – Die weiteren Sitzungen haben dann den einfachen Ablauf: 1. Jeder erzählt, wie es ihm seit dem letzten Treffen in Bezug auf seine Vorhaben erging. 2. Terminfindung und dann kurze Pause: Jeder überlegt sich sehr konkret seine neuen Pläne. 3. Jeder teilt die neuen Pläne mit und lässt sich von den anderen Teilnehmern u.U. beratend helfen.

Ein großer Effekt ist das durch die Gruppe erweiterte Bewusstsein über den eigenen, dumpfen Bewusstseinsbereich des Willens; Vorstellungs- und Wunschleben verbinden sich mehr und mehr der Wirklichkeit. Ein anderer Effekt beruht darauf, dass die Selbst-Schulung nicht „versandet“, da man immer wieder Termine dazu wahrnimmt und realisiert. Eigentlich sind es immer „Treffen mit sich selbst“ – da andere Menschen zu diesen Selbst-Begegnungen auch hinzukommen, fällt es leichter, den Termin mit sich ernst zu nehmen. Es entsteht eine positive Gruppendynamik, die nicht auf Kosten der individuellen Freiheit geht.

Einige Regeln haben sich bewährt:

Es gilt Schweigepflicht außerhalb der Gruppentreffen, d.h. über diesen sehr intimen Bereich der Entschlüsse wird mit niemandem außerhalb der Treffen gesprochen, auch nicht mit Teilnehmern der Gruppe. Dadurch wird die im Innern der Seele entstehende Kraft nicht zerstreut und die Privatsphäre der anderen geschützt.

Wer an einem Treffen nicht teilnimmt, entschuldigt sich ohne Nennung des Grundes. Offensichtlich gibt es etwas Wichtigeres. Wenn dieses Wichtige unbenannt bleibt, wird prinzipiell zugestanden, dass jeder Einzelne es selbst beurteilen darf.

Pfarrer Laurens Hornemann bietet an, solche Gruppen in ihrer Anfangsphase zu begleiten und „in Schwung zu bringen“. Wer Interesse hat, melde sich bei ihm!

Neuer Kurs: Eine neue Gruppe bildet sich am Donnerstag, dem 6. Juli 2017, 16-17.30 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten!