Unser Gemeindeleben in Zeiten der Corona-Pandemie (2)

Sehr verehrte liebe Menschen, Goethe lässt Faust fragen, wer sein Gegenüber sei; daraufhin Mephistopheles: [Ich bin] Ein Theil von jener Kraft,Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. (Verse 1336 f.) Damit weitet Goethe unseren Blick auf das Wesen des Bösen. Gingen wir davon aus, dass das Böse einfach „nur böse“ sei, würden …

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Unser Gemeindeleben in Zeiten der Corona-Pandemie (1)

Sehr verehrte liebe Menschen in unserer Gemeinde, wir möchten Ihnen als Ihre PfarrerInnen von Herzen wünschen, dass es Ihnen gut geht – physisch, und vor allem seelisch! Gesund und munter – die Kombination von beidem ist natürlich als sehr günstig zu betrachten, aber wenn wir die Wahl haben, ist allemal die Munterkeit in den Herzen …

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Gemeindebrief – Februar 2020

Der Strom der Zeit kommt wie ein Fluss daher. Das Wasser strömt immer bergab, geht den Weg des geringsten Widerstands. Wenn wir denselben Weg gehen, geht es mit uns auch bergab. – Das Wasser kennt aber noch eine andere Richtung: es geht in jedem Augenblick auch bergauf: Durch die Verdunstung an seinem höchsten Punkt, der Oberfläche, wird es fortwährend ins Unsichtbare verwandelt und das sonst so schwere Wasser strömt dampfend, wie die Schwerkraft überwindend, nach oben, dem Himmel entgegen. Emporgehoben vom Licht. Von der Wärme empfangen.

Extrablick aus der Gemeinde (7)

Silvester in der Hainallee?! Wie jedes Jahr freue ich mich immer besonders auf die Silvester-Predigt zum Jahreswechsel. Im Anschluss kann man eine Besonderheit erleben: Ohne große Planung entsteht in den Gemeinderäumen ein Büfett. Menschen kommen zusammen um den Silvesterabend gemeinsam zu verbrin-gen. Nichts ist groß geplant, umso mehr kann entstehen. Gemeinsamkeit, Fröhlichkeit, Nachdenklichkeit, ein kleines …

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Extrablick aus der Gemeinde (6/19)

Die Turmalin-Ausstellung vom 21.11. – 01.12.2019 in der Lukas-Kirche 11 Tage gab es eine Gelegenheit, tief ins Innere der Schöpfung zu blicken. Selbst, wenn ich rund um die Uhr Zeit dafür gehabt hätte, wäre das diesem Wunder nicht gerecht geworden. Glücklich, wer eine Nachtwache übernommen hat und in absoluter Stille dem Wunder allein ins Auge …

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Extrablick aus der Gemeinde, 5/2019

Die Siedler von Sackern Unter diesem Motto erlebten gleich zu Anfang der Sommerferien ca. 45 Kinder, wie es sich anfühlt, ein Stück Land zu besiedeln, es zu verwandeln und dabei neue Bekanntschaften und Freundschaften zu finden. Um eine Feuerstelle in der Mitte einer großen Wiese von Hof Sackern befanden sich 5 große Rundzelte, die „Häuser“ …

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Gemeindebrief – September 2019

Den Erzengel Michael rufen wir mit einer Abkürzung. Sein voller Name lautet mi kamocha elohim und heißt: Wer ist wie Gott? Er „stellt uns vor die Frage“, wesenhaft. Die Frage, ob wir schöpferisch sind – wie Gott. Denn nur dann zeigt sich etwas vom Ziel unseres Menschseins; am Beginn des Alten Testamentes leuchtet es auf: Wir sind erschaffen, um einmal wie der Schöpfergott zu sein, sein Ebenbild zu werden. Unser langer Weg vom Geschöpf zum Schöpfer heißt Geschichte.

Extrablick aus der Gemeinde, 4/2019

Gemeinde – Ausflug in die Eifel Himmelfahrt 2019 Nach der Weihehandlung um 9 Uhr und einem kleinen Frühstück brach eine Fahrgemeinschaftvon 16 Gemeindemitglieder in die Eifel auf. Die Fahrt verlief zügig, obwohl es an den bekannten neuralgischen Punkten auch am Feiertag nicht ganz ohne Stau abging.Ziemlich zeitgleich erreichten wir die ehemalige NS – „Ordensburg“ Vogelsang. …

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Extrablick aus der Gemeinde, 3/2019

Osterstimmung Am frühen Ostersonntag versammelte sich ein kleiner Teil unserer Gemeinde zusammen mit Frau Hornemann und Frau Mogi am Rande der Hohensyburg.Wir gingen mit geschlossenen Lippen aber offenen Ohren und Augen durch den Wald bis zur Osterquelle. Dort versammelten wir uns, benetztenunsere Augen mit dem Wasser aus der Osterquelle und erblickten mit neuen Augen die …

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Gemeindebrief – Mai 2019

Klimawandel liegt in der Luft – und betrifft gleich mehrere Ebenen unserer Menschheit. Viele fühlen sich bedroht, manche sich betrogen, Einzelne erwacht: Wenn es möglich ist, dass das Klima sich ändert zwischen politisch Verbündeten und Verfremdeten, zwischen Ost und West, EU-Reichen und Afrika-Armen; wenn die Stimmung sich wandelt in der Jugend von heute, weil eine als Vorbild erkannt wird; wenn die Sprache sich öffnet und Teil des Lebensgefühls wird; wenn die Erde reagiert auf “unser Verhalten” und der “Tod der Materie” zur Zerreißprobe wird – dann sind wir Menschen offensichtlich berufen, mehr als je zuvor, für das Klima, die Atmosphäre, die Stimmung der Menschheit, das Lebensgefühl der Erde – was?