Liebe Mitglieder und Freunde der Gemeinde in Dortmund,

die Sonne hat uns im letzten halben Jahr immer mehr Licht geschenkt. Nun hat sie ihren Höhepunkt erreicht. Die Natur hat den Stab uns übergeben, von selbst wird es nicht noch heller. Trotzdem das äußere Licht nachlässt, wird es für unser Erleben doch erst in der kommenden Zeit wirklich Sommer. Sommerbeginn war fast am Höhepunkt des Lichts, warm wird es aber erst noch. Die Erde hat Licht aufgenommen und strahlt dieses als Wärme ins Leben. Wie bei uns Menschen: Wahrgenommenes Licht wird zur Herzenswärme, die ausstrahlt. Das Licht zeigt sich uns von selbst. Werden wir auch für diese Wärme aufmerksam? Im Hinblicken auf die Herzlichkeit, wie sie überall entdeckt werden kann von Menschen, die sie suchen, wird die Wärme wiederum zum Lichtblick inmitten der zunehmenden Dunkelheit. Wir möchten in der kommenden Zeit in unserem Gemeindeleben auf diese Wärme des Menscheninnern besonders achten, als Beitrag für ein helles Miteinander.

„Und es ward Licht“ – im Mittwochs-Kurs vertiefen wir uns nach den Sommerferien mit Hilfe der Genesis in das Schöpferische. Ein weiterer Gesprächskreis wird die „Begleitung der Verstorbenen“ sich zur Aufgabe machen. Das warme Interesse an ihrem gegenwärtigen Sein wird die Brücke zum übersinnlichen Teil unserer Gemeinde pflegen. Der Termin ist noch vom Schulstundenplan abhängig und wird baldmöglichst zu erfragen sein. Ein Anfang wird mit dem Vortrag am 20. August gemacht.

Wer Interesse daran hat, sein Leben als Weg zur Wahrheit mit Gleichgesinnten aktiv Schritt für Schritt zu ergreifen, der mag vielleicht in den Gruppen der „Selbst-entFalter“ in der LebensSchule Weggefährten finden; der entsprechende Vortrag gibt den Auftakt dazu.

Immer wieder taucht die Frage nach der Mitgliedschaft in der Christengemeinschaft auf – auch bei Mitgliedern; ein Gemeindeabend wird sich diesem Thema widmen.

George W. Carver hielt als Afro-Amerikaner sein Licht hoch und es gelang ihm, viele Menschen in gewisser Weise zu erleuchten. Der Abend zu seinem Leben will etwas davon verbreiten. Innerhalb unserer „Medien-Gesellschaft“ wird die Frage nach der Wirklichkeit immer facettenreicher. Sie verdichtet sich bis zur moralischen Frage nach der Wahrheit. Mit einem Film, einer Veranstaltung an der Universität Witten/Herdecke und einem Vortrag werden wir diese Fragen bewegen. Damit hängt zusammen, dass viele Menschen um ihre Freiheit bangen. Wie beschattet wird unser Licht? „Notwendigkeit und Freiheit“ heißt der Vortrag dazu Ende September.

Während der Sommerferien wird nur am ersten und letzten Sonntag die Handlung für die Kinder gefeiert. Die Menschenweihehandlung kann an jedem Sonntag stattfinden, im Hermann-Keiner-Haus an jedem Donnerstag. Herr Hornemann ist zunächst auf dem Kinderferienlager, dann mit den Jugendlichen in Georgien. Familie Hornemann wird in den Kalenderwochen 30-32 im Urlaub sein.

In diesem Jahr enden die Sommerferien durchaus noch im Sommer. So würden wir gerne (bei entsprechendem Wetter) ein großes, schönes Fest gemeinsam feiern – mit Grillen, Spielen, Volkstanz und vielen Kindern; seien Sie herzlich eingeladen und notieren Sie sich schon jetzt (mit Gruß an Petrus als den Wettermann) den Termin: Sonntag, den 30.8.

Die neue Gestaltung des Gemeindeprogrammes ist wieder nur ein Versuch. Bei der Gemeindeversammlung wurde deutlich, dass wir an diesem Logo festhalten möchten, die weitere Form aber noch gefunden werden will. Bevor wir wieder Briefköpfe drucken lassen, probieren wir noch aus.

Die neuen Erst-Klässler sind herzlich eingeladen, sich am 5.9. auf die Sonntagshandlung vorzubereiten. Wenn sie diese dann am 6.9. zum ersten Mal besuchen werden, wünschen wir ihnen, dass möglichst viele auch ältere Kinder sie darin begleiten und unterstützen können!

Am ersten Michaeli-Sonntag, dem 4.10. möchten wir ein Fest für Kinder, aber auch für die erwachsene Gemeinde bereiten. Bringen Sie doch mit, was Ihr Garten zu bieten hat; wir werden dann auch gemeinsam speisen können.

Wir freuen uns, dass seit März niemand aus der Gemeinde verstorben ist; dass wir die Trauung von [im Internet nicht veröffentlicht] und die Silbertrauung von [im Internet nicht veröffentlicht] feiern durften; dass wir Konfirmationen in Dortmund und zum ersten Mal auch in Soest feiern konnten; und über die Taufen von [im Internet nicht veröffentlicht].

Wir grüßen sie herzlich, auch im besonderen Gedenken unserer kranken Mitglieder und Freunde und freuen uns auf jedes Wiedersehen –

Ihre Pfarrer

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